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MariaDB-Recovery nach InnoDB-Absturz


Diese Anleitung dokumentiert die erfolgreiche Wiederherstellung einer beschädigten lokalen MariaDB-Installation.

Sie basiert auf einem konkreten Recovery-Fall vom 17.08.2026 unter Windows mit XAMPP und MariaDB 10.4.32.

Ausgangslage

MariaDB ließ sich über das XAMPP Control Panel nicht mehr dauerhaft starten.

XAMPP meldete:

Fehler: MySQL wurde unerwartet beendet

Im Verlauf der Diagnose wurden zwei unterschiedliche Schäden festgestellt:

Die wichtigste zu rettende Datenbank war:

thecruiserblog_local

Ziel des Recovery-Verfahrens

Ziel war nicht, die beschädigte MariaDB-Installation dauerhaft weiterzuverwenden.

Stattdessen wurde folgendes Vorgehen gewählt:

  1. Ursache des Fehlers feststellen
  2. Daten möglichst sicher exportieren
  3. beschädigten Datenbestand zusätzlich sichern
  4. MariaDB sauber neu initialisieren
  5. benötigte Datenbank aus dem SQL-Dump wiederherstellen

1. Erste Diagnose

Zunächst wurde geprüft, ob der MariaDB-Standard-Port 3306 bereits von einem anderen Prozess verwendet wurde.

netstat -ano | findstr :3306

Im konkreten Fall gab es keine Ausgabe. Ein Portkonflikt konnte damit ausgeschlossen werden.

MariaDB direkt in der Konsole starten

Um die eigentliche Ursache sichtbar zu machen, wurde MariaDB direkt über die Windows-Eingabeaufforderung gestartet:

cd /d E:\xampp\mysql\bin
mysqld.exe --defaults-file="E:\xampp\mysql\bin\my.ini" --console

Der direkte Konsolenstart zeigte anschließend die konkrete Fehlermeldung.

2. Beschädigte Aria-Systemtabelle

Der Konsolenstart zeigte zunächst folgende Fehlermeldung:

Table '.\mysql\db' is marked as crashed and last (automatic?) repair failed
Fatal error: Can't open and lock privilege tables

Damit war die MariaDB-Systemtabelle mysql.db als beschädigt erkannt.

Tabellentyp feststellen

Zunächst wurden die zugehörigen Dateien geprüft:

dir E:\xampp\mysql\data\mysql\db.*

Vorhanden waren:

db.frm
db.MAD
db.MAI

Die Dateiendungen .MAD und .MAI zeigen, dass es sich um eine Aria-Tabelle handelt.

Aria-Tabelle reparieren

Vor der Reparatur muss MariaDB vollständig gestoppt sein.

Die beschädigte Tabelle wurde mit aria_chk repariert:

cd /d E:\xampp\mysql\bin
aria_chk.exe -r E:\xampp\mysql\data\mysql\db.MAI

Während der Reparatur wurden unter anderem folgende Meldungen ausgegeben:

Wrong CRC on datapage at 1
- Fixing index 1
- Fixing index 2
State updated

Die Meldung Wrong CRC on datapage bestätigte eine beschädigte Datenseite.

Nach der Reparatur ließ sich MariaDB zunächst wieder starten.

Beim anschließenden Zugriff auf WordPress stürzte MariaDB jedoch erneut ab.

Damit war klar:

Die beschädigte Aria-Systemtabelle war nicht die einzige Ursache. Es musste eine weitere Diagnose des MariaDB-Datenbestands erfolgen.

3. InnoDB-Schaden feststellen

Nach der Reparatur der Aria-Systemtabelle ließ sich MariaDB zunächst starten, stürzte beim Zugriff auf WordPress jedoch erneut ab.

Deshalb wurde MariaDB nochmals direkt über die Konsole gestartet:

cd /d E:\xampp\mysql\bin
mysqld.exe --defaults-file="E:\xampp\mysql\bin\my.ini" --console

Diesmal erschien während der InnoDB-Crash-Recovery die entscheidende Fehlermeldung:

InnoDB: Starting crash recovery from checkpoint LSN=58097070
InnoDB: Starting final batch to recover 2 pages from redo log.

[FATAL] InnoDB: Trying to read page number 14650 in space 0,
space name innodb_system, which is outside the tablespace bounds.

Please check that the configuration matches the
InnoDB system tablespace location (ibdata files)

Damit war klar, dass zusätzlich ein Problem im InnoDB-System-Tablespace vorlag.

Der normale Start von MariaDB war nicht mehr möglich.

Wichtig: Keine vorschnellen Eingriffe

An diesem Punkt wurden bewusst keine InnoDB-Dateien gelöscht oder ersetzt.

Insbesondere wurden folgende Dateien nicht verändert:

ibdata1
ib_logfile*

Auch der vorhandene MariaDB-Datenordner wurde nicht gelöscht.

Bei einem InnoDB-Schaden sollte der vorhandene Datenbestand zunächst erhalten bleiben.

Das erste Ziel ist die Rettung der Daten, nicht die Reparatur durch Löschen oder Austauschen zentraler InnoDB-Dateien.

Entscheidung für den Recovery-Modus

Da MariaDB nicht mehr normal gestartet werden konnte, wurde als nächster Schritt der InnoDB-Recovery-Modus verwendet.

Dabei sollte zunächst der niedrigste Recovery-Level getestet und nur bei Bedarf schrittweise erhöht werden.

4. InnoDB-Recovery-Modus

Für die Datenrettung wurde in der MariaDB-Konfiguration der Parameter innodb_force_recovery verwendet.

Die Konfigurationsdatei befindet sich in dieser Installation unter:

E:\xampp\mysql\bin\my.ini

Unterhalb des Abschnitts

[mysqld]

wurde zunächst folgende Zeile ergänzt:

innodb_force_recovery=1

MariaDB startete damit weiterhin nicht.

Recovery-Level schrittweise erhöhen

Der Wert wurde deshalb schrittweise erhöht.

Nach jeder Änderung wurde my.ini gespeichert und MariaDB erneut über das XAMPP Control Panel gestartet.

Das Ergebnis des konkreten Recovery-Falls:

Recovery-Level Ergebnis
1 MariaDB stürzt ab
2 MariaDB stürzt ab
3 MariaDB stürzt ab
4 MariaDB stürzt ab
5 MariaDB stürzt ab
6 MariaDB startet

Erst mit:

innodb_force_recovery=6

blieb MariaDB gestartet.

Recovery-Modus dient nur zur Datenrettung

innodb_force_recovery repariert die beschädigte InnoDB-Datenbank nicht.

Der Recovery-Modus dient dazu, einen beschädigten Datenbestand möglichst noch lesbar zu machen, damit wichtige Daten exportiert werden können.

Deshalb wurde MariaDB mit Recovery-Level 6 nicht wieder normal verwendet.

Insbesondere wurde:

Grundregel für den Recovery-Level

Es sollte immer mit dem niedrigsten Recovery-Level begonnen werden:

1 → 2 → 3 → 4 → 5 → 6

Nur wenn MariaDB mit dem jeweiligen Level nicht startet, wird der Wert erhöht.

Immer den niedrigsten Recovery-Level verwenden, mit dem MariaDB startet.

Im konkreten Fall war Level 6 notwendig.

5. Datenbanken sichern

Nachdem MariaDB mit innodb_force_recovery=6 gestartet war, wurde sofort mit der Datensicherung begonnen.

Die wichtigste Datenbank war:

thecruiserblog_local

TCB-Datenbank mit WP-CLI exportieren

Da WP-CLI für TheCruiserBlog bereits eingerichtet war, wurde die Datenbank direkt aus dem WordPress-Verzeichnis exportiert.

Zunächst wurde in das Projektverzeichnis gewechselt:

cd /d E:\xampp\htdocs\thecruiserblog

Anschließend wurde der Datenbank-Dump erstellt:

wp db export E:\xampp\htdocs\thecruiserblog\TCB_recovery_20260817.sql

WP-CLI bestätigte den erfolgreichen Export:

Success: Exported to 'E:\xampp\htdocs\thecruiserblog\TCB_recovery_20260817.sql'.

SQL-Dump kontrollieren

Nach dem Export wurde geprüft, ob die Datei tatsächlich vorhanden war:

dir E:\xampp\htdocs\thecruiserblog\TCB_recovery_20260817.sql

Der erzeugte Dump hatte eine Größe von:

8.859.273 Bytes

Damit lag eine plausible SQL-Sicherung der TCB-Datenbank vor.

Eine Erfolgsmeldung allein sollte nicht genügen.

Nach einem Recovery-Export immer zusätzlich prüfen, ob die SQL-Datei tatsächlich vorhanden ist und eine plausible Dateigröße besitzt.

SQL-Dump zusätzlich extern sichern

Der erzeugte Dump wurde anschließend zusätzlich außerhalb des XAMPP-Bereichs gesichert.

Damit blieb die Datenbanksicherung auch dann erhalten, wenn beim späteren Neuaufbau der lokalen MariaDB-Installation etwas schiefgehen sollte.

Vorhandene Datenbanken anzeigen

Bevor MariaDB neu aufgebaut wurde, wurden alle vorhandenen Datenbanken aufgelistet:

E:\xampp\mysql\bin\mysql.exe -u root -e "SHOW DATABASES;"

Die Ausgabe enthielt:

information_schema
mysql
performance_schema
phpmyadmin
rowakecms
rowakewp
test
thecruiserblog_local

Die Datenbanken

information_schema
mysql
performance_schema
phpmyadmin

gehörten zum MariaDB-/XAMPP-System und waren nicht die Grundlage für die spätere Wiederherstellung.

Eigene Datenbanken waren:

rowakecms
rowakewp
test
thecruiserblog_local

Weitere Datenbanken sichern

Solange MariaDB im Recovery-Modus noch lief, wurden vorsichtshalber auch die übrigen eigenen Datenbanken exportiert.

Beispiel:

E:\xampp\mysql\bin\mysqldump.exe -u root rowakecms > E:\xampp\htdocs\rowakecms_recovery_20260817.sql

Analog wurden auch rowakewp und test gesichert.

Später stellte sich heraus, dass diese drei Datenbanken nicht mehr benötigt wurden.

Die Sicherung war trotzdem sinnvoll:

Solange eine beschädigte MariaDB-Installation im Recovery-Modus noch lesbar ist, lieber eine möglicherweise nicht mehr benötigte eigene Datenbank zusätzlich exportieren als sie später zu vermissen.

Ergebnis der logischen Datensicherung

Für die benötigte TCB-Datenbank stand nun ein eigenständiger SQL-Dump zur Verfügung:

TCB_recovery_20260817.sql

Damit war die wichtigste Voraussetzung für den anschließenden Neuaufbau von MariaDB erfüllt.

6. Zusätzliche Rohsicherung

Nachdem die benötigten Datenbanken als SQL-Dumps gesichert waren, wurde zusätzlich der komplette MariaDB-Datenordner gesichert.

Dazu wurde MariaDB zunächst über das XAMPP Control Panel vollständig gestoppt.

Der vorhandene Datenordner:

E:\xampp\mysql\data

wurde vollständig kopiert nach:

E:\xampp\mysql\data_backup_20260817

Wichtig war dabei:

Den Ordner an dieser Stelle kopieren, nicht verschieben.

Der originale Datenbestand bleibt zunächst unverändert erhalten.

Warum zusätzlich zum SQL-Dump sichern?

Der SQL-Dump ist die wichtigste Grundlage für die spätere Wiederherstellung der benötigten Datenbank.

Die zusätzliche Kopie des kompletten data-Ordners bildet jedoch eine zweite Rückfallebene.

Damit standen zwei voneinander unabhängige Sicherungen zur Verfügung:

Sicherung Zweck
SQL-Dump Logische Wiederherstellung der benötigten Datenbank
Kopie des data-Ordners Erhalt des ursprünglichen MariaDB-Datenbestands

Die Sicherungsstruktur sah damit beispielsweise so aus:

E:\xampp\mysql\
├── data
├── data_backup_20260817
└── ...

Recovery-Modus anschließend deaktivieren

Erst nachdem SQL-Dump und Rohsicherung vorhanden waren, wurde der Recovery-Modus wieder deaktiviert.

In:

E:\xampp\mysql\bin\my.ini

wurde die Zeile:

innodb_force_recovery=6

auskommentiert:

# innodb_force_recovery=6

MariaDB blieb während der folgenden Arbeiten weiterhin gestoppt.

Den Recovery-Modus erst entfernen, wenn die benötigten Daten erfolgreich exportiert und zusätzlich gesichert wurden.

7. MariaDB sauber neu initialisieren

Nachdem SQL-Dump und Rohsicherung vorhanden waren und der Recovery-Modus deaktiviert war, konnte MariaDB neu aufgebaut werden.

MariaDB musste dabei weiterhin vollständig gestoppt sein.

Beschädigten Datenordner erhalten

Der bisherige Datenordner:

E:\xampp\mysql\data

wurde nicht gelöscht, sondern umbenannt in:

E:\xampp\mysql\data_defekt_20260817

Damit waren nun zwei Kopien des ursprünglichen Datenbestands vorhanden:

E:\xampp\mysql\
├── data_backup_20260817
├── data_defekt_20260817
└── ...

Den beschädigten Datenbestand nicht löschen.

Er bleibt als zusätzliche Rückfallebene erhalten, bis die Wiederherstellung vollständig abgeschlossen und geprüft wurde.

Neuen MariaDB-Datenbestand erzeugen

Anschließend wurde eine neue, leere MariaDB-Datenstruktur erzeugt.

Dazu wurde zunächst in das MariaDB-Programmverzeichnis gewechselt:

cd /d E:\xampp\mysql\bin

Danach wurde die Initialisierung gestartet:

mysql_install_db.exe --datadir="E:\xampp\mysql\data"

Die erfolgreiche Initialisierung wurde mit folgender Ausgabe bestätigt:

Running bootstrap
Removing default user
Creating my.ini file
Creation of the database was successful

Damit existierte wieder ein neuer:

E:\xampp\mysql\data

mit frisch angelegten MariaDB-Systemtabellen.

MariaDB ohne Recovery-Modus testen

Nun wurde MariaDB über das XAMPP Control Panel gestartet.

Der entscheidende Test:

MySQL → Start

MariaDB blieb grün und lief stabil.

Damit war bestätigt, dass die frisch initialisierte MariaDB-Installation wieder ohne:

innodb_force_recovery

starten konnte.

Zu diesem Zeitpunkt noch keine alten MariaDB-Systemdateien aus dem beschädigten data-Ordner zurückkopieren.

Die benötigten eigenen Datenbanken werden anschließend ausschließlich aus den zuvor erstellten SQL-Dumps wiederhergestellt.

8. TCB-Datenbank wiederherstellen

Nachdem MariaDB mit einem frisch initialisierten Datenbestand wieder stabil lief, konnte die zuvor gesicherte WordPress-Datenbank wiederhergestellt werden.

Die benötigte Datenbank war:

thecruiserblog_local

Der zuvor erstellte SQL-Dump:

E:\xampp\htdocs\thecruiserblog\TCB_recovery_20260817.sql

Leere Datenbank neu anlegen

Zunächst wurde die Datenbank neu erstellt:

E:\xampp\mysql\bin\mysql.exe -u root -e "CREATE DATABASE thecruiserblog_local CHARACTER SET utf8mb4 COLLATE utf8mb4_unicode_ci;"

Damit stand eine neue und leere Datenbank für den Import zur Verfügung.

SQL-Dump importieren

Anschließend wurde der zuvor gerettete SQL-Dump importiert:

E:\xampp\mysql\bin\mysql.exe -u root thecruiserblog_local < E:\xampp\htdocs\thecruiserblog\TCB_recovery_20260817.sql

Der Import lief ohne Fehlermeldung durch.

WordPress wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht geöffnet.

Zuerst wurde geprüft, ob die Datenbank tatsächlich korrekt wiederhergestellt worden war.

Tabellen kontrollieren

Die vorhandenen Tabellen wurden mit folgendem Befehl angezeigt:

E:\xampp\mysql\bin\mysql.exe -u root -e "USE thecruiserblog_local; SHOW TABLES;"

Unter anderem waren die zentralen WordPress-Tabellen wieder vorhanden:

wp_commentmeta
wp_comments
wp_links
wp_options
wp_postmeta
wp_posts
wp_term_relationships
wp_term_taxonomy
wp_termmeta
wp_terms
wp_usermeta
wp_users

Zusätzlich waren auch die Tabellen der verwendeten Plugins wieder vorhanden.

Damit war bestätigt, dass der SQL-Dump erfolgreich importiert worden war.

WordPress-Adressen kontrollieren

Vor dem ersten Aufruf von WordPress wurden zusätzlich die beiden zentralen Einstellungen home und siteurl geprüft:

E:\xampp\mysql\bin\mysql.exe -u root -e "USE thecruiserblog_local; SELECT option_name, option_value FROM wp_options WHERE option_name IN ('siteurl','home');"

Die Ausgabe lautete:

home      http://thecruiserblog.local
siteurl   http://thecruiserblog.local

Damit zeigte die wiederhergestellte Datenbank weiterhin auf die korrekte lokale WordPress-Installation.

WordPress testen

Erst nach diesen Prüfungen wurde TheCruiserBlog wieder im Browser geöffnet.

Geprüft wurden:

Beide Bereiche luden wieder normal.

Nach einer Wiederherstellung nicht sofort davon ausgehen, dass ein erfolgreicher SQL-Import automatisch eine funktionierende WordPress-Installation bedeutet.

Vor dem ersten Aufruf mindestens die vorhandenen Tabellen sowie home und siteurl kontrollieren.

Ergebnis

Die Datenbank:

thecruiserblog_local

war damit erfolgreich aus dem Recovery-Dump wiederhergestellt.

TheCruiserBlog konnte anschließend wieder normal verwendet werden.

9. Zusammenfassung und Merksätze

Das Recovery konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Der entscheidende Ablauf war:

Fehler diagnostizieren
        ↓
Aria-Systemtabelle prüfen und reparieren
        ↓
InnoDB-Schaden erkennen
        ↓
innodb_force_recovery schrittweise erhöhen
        ↓
MariaDB startet im Recovery-Modus
        ↓
SQL-Dumps erstellen
        ↓
SQL-Dumps zusätzlich sichern
        ↓
kompletten data-Ordner sichern
        ↓
Recovery-Modus deaktivieren
        ↓
beschädigten data-Ordner erhalten
        ↓
MariaDB neu initialisieren
        ↓
Datenbank neu anlegen
        ↓
SQL-Dump importieren
        ↓
Tabellen und WordPress-URLs prüfen
        ↓
Frontend und Dashboard testen

Die wichtigsten Regeln

Was ausdrücklich nicht gemacht wurde

Während des Recovery-Verfahrens wurden insbesondere folgende Maßnahmen vermieden:

Bei einem Datenbank-Recovery steht zunächst die Rettung der Daten im Vordergrund.

Erst wenn SQL-Dumps und zusätzliche Sicherungen vorhanden sind, sollte mit dem Neuaufbau der beschädigten MariaDB-Installation begonnen werden.

Konkreter Recovery-Fall

Punkt Wert
Datum 17.08.2026
Umgebung Windows / XAMPP
MariaDB 10.4.32
betroffene Hauptdatenbank thecruiserblog_local
erster Schaden Aria-Systemtabelle mysql.db
weiterer Schaden InnoDB-System-Tablespace
funktionierender Recovery-Level innodb_force_recovery=6
TCB-Dump TCB_recovery_20260817.sql
Dump-Größe 8.859.273 Bytes
Ergebnis Recovery erfolgreich

TheCruiserBlog konnte nach der Neuinitialisierung von MariaDB und dem Import des SQL-Dumps wieder normal über Frontend und WordPress-Dashboard verwendet werden.

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